Impulse zu den Bildwelten der Bibel

Wo hat Jesus seine Wohnstätte in der Welt?

Bild: Die Jungfrau Maria wird vom Engel des Herrn gefragt, ob sie die Mutter Jesu, des „Sohnes des Höchsten“ werden und damit für die neun Monate der Schwangeschaft seine ‚irdische Wohnung’ sein wolle (Lk 1,30-38). Der sie ‚überschattende’ Geist Gottes (V. 35) erinnert an die „Wolke“ der Gegenwart und Herrlichkeit Gottes im Heiligtum, der „Wohnstätte“ Gottes, das Mose nach dem himmlischen Vorbild errichtet und „vollendet“ wie Gott seine Sieben-Tage-Schöpfung (Ex 40,33f; 25,8, Gen 2,1-3). Aber nicht der irdische Tempel ist das wahre ‚Haus Gottes’, sondern das reine Herz des Menschen, das sich ihm ganz öffnet und hingibt wie die jungfräulich bleibende Gottesmutter: „Maria aber bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen und dachte darüber nach“ (Lk 2,19.51). Szene der ‚Verkündigung’, Portal der Kathedrale in Altamura, Apulien, Süditalien

 


Die Frage der ersten Jünger an Jesus „Wo wohnst du?“ (Joh 1,38) ist hintersinnig. Denn als ein Schriftgelehrter ihm sagt: „Meister, ich will dir folgen, wohin du auch gehst“, antwortet ihm Jesus: „Die Füchse haben Höhlen und die Vögel ihre Nester; der Menschensohn aber hat keinen Ort, wo er sein Haupt hinlegen kann“ (Mt 8,19f). Jesus ist also ortlos, u-topisch in der Welt, wie er ja auch direkt sagt: „Mein Königtum ist nicht von dieser Welt“ (Joh 18,36). Jesus hat weder eine Frau noch Familie, sondern „wer den Willen Gottes erfüllt, der ist für mich Bruder und Schwester und Mutter“ (Mk 3,35). Bei seinem ersten öffentlichen Auftreten in seiner „Heimat“ Nazareth zitiert Jesus den Propheten Jesaja: „Der Geist des Herrn ruht auf mir; denn der Herr hat mich gesalbt“ und gesandt, Armen eine Heilsbotschaft zu bringen, Blinden das Augenlicht, Gefangenen die Freiheit, aber: „Kein Prophet wird in seiner Heimat anerkannt“ (Lk 4,18.24). Gleich danach wird Jesus von den ‚Anverwandten’ an den Abhang des Berges gebracht, „auf dem die Stadt erbaut war“, um „ihn hinabzustürzen“ (V.29). Jesu Heimat ist nicht Nazareth, es ist letztlich auch nicht Beth-lehem (Haus des Brotes) oder der irdische Tempel, denn das alles sind nur „Abbild und Schatten“ der himmlischen Dinge (Hebr 8,5). „Unsere Heimat aber ist im Himmel“, sagt Paulus. „Von dorther erwarten wir auch Jesus Christus, den Herrn, als Retter, der unseren armseligen Leib verwandeln wird in die Gestalt verherrlichten Leibes…“ (Phil 3,20). Jesus „kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf“ (Joh 1,11). Nur „am Herzen (im Schoß) des Vaters ruht“ der Einziggeborene (Joh 1,18): „Wusstet ihr nicht, dass ich ín dem sein muss, was meinem Vater gehört?“, sagt der 12-Jährige den ihn suchenden Eltern (Lk 2,49). Zu Hause ist er im ‚Haus Gottes’, aber nicht im irdischen, sondern im himmlischen Tempel, wohin der Auferstandene geht: „Christus ist nicht in ein von Menschenhand errichtetes Heiligtum hineingegangen, in ein Abbild des wirklichen, sondern in den Himmel selbst“ (Hebr 9,24). Dort bereitet er auch den Jüngern die Wohnstatt: „Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen“ (Joh 14,2).

 

 

 

Warum öffnet sich der Himmel bei der Taufe Jesu?

Bild: In einer Krippe dürfen die himmlischen Engel nicht fehlen. Sie singen das Gloria (Lk 2,14), was in jeder Eucharistiefeier wiederholt wird, in der die irdische Kirche sich mit der himmlischen Kirche der Engel und Heiligen vereint. Himmlische Engel sind die Lichtwesen des Anfangs und der Vollendung. Sie werden nach dem Glauben der alten Kirche mit dem einen „Licht“ am „Tag eins“ erschaffen, das den vielen „Lichtern“ (Sonne, Mond und Sterne) vom ‚vierten Tag’ gegenübersteht (Gen 1,3-5; 14-18). Der transzendente Himmel ist die Einheit gegenüber der Vielheit der Welt. In dem einen Christus, in dem alle Getauften „einer“ sind (Gal 3,28), ist der Himmel auf die Erde gekommen. Engel mit Gloria-Spruchband in der Krippe des Dom von Rottenburg am Neckar.

 


Das Hochfest „Erscheinung des Herrn“ 13 Tage nach Weihnachten umfasst drei Geheimnisse: Die Huldigung der heidnischen Weisen als Repräsentanten der Völker vor dem Kind in der Krippe (Mt 2,1-12), geführt vom aufgegangenen Licht des (achtstrahligen) Sterns; das erste Wunder Jesu auf der Hochzeit zu Kana: die Verwandlung des Wassers in den „sechs Krügen“ in die Fülle des besseren Weins (des Neuen Bundes), das seine „Herrlichkeit“ offenbart (Joh 2,1-11); die Taufe Jesu im Jordan mit der Öffnung des Himmels, der Herabkunft des Heiligen Geistes in Gestalt einer weißen Taube und dem Erschallen der Himmelsstimme des Vaters: „Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden habe“ (Mt 3,17). In der Präfation zum Hochfest dankt die Kirche dem himmlischen Vater: „Denn heute enthüllst du das Geheimnis unseres Heiles, heute offenbarst du das Licht der Völker, deinen Sohn Jesus Christus: Er ist als sterblicher Mensch auf Erden erschienen und hat uns neu geschaffen im Glanz seines göttlichen Lebens.“ Die Taufe Jesu, sein ‚Abstieg’ in das Wasser (der Zeit) als Element des Todes, ist Vorausbild von Tod und Auferstehung Jesu als Geheimnis des Glaubens, in das die Taufe jeden Gläubigen einführt und einweiht (initiiert). Sie bedeutet nicht weniger als eine „neue Schöpfung: Das Alte ist vergangen, Neues ist geworden“ (2 Kor 5,17; vgl. Gal 6,15). Der Himmel oder das Paradies ist nicht mehr durch die ‚Ursünde’ Adams verschlossen, der „Baum des Lebens“ (Eucharistie) nicht mehr unzugänglich, sondern jetzt ist das Himmelstor wieder offen: „Heut’ schließt er wieder auf die Tür zum schönen Paradeis…“ (GL 247.4). ‚Himmel’ ist hebr. schamajim, was gelesen wird als esch-majim: Feuer-Wasser. Der Heilige Geist ist das reinigende Feuer vom Himmel für die Erde (Lk 12,49; Apg 2,1-4): „Sende aus deinen Geist, und das Antlitz der Erde wird neu“ (GL 645.3; Ps 104,30). Mit dem Geist-Gesalbten Jesus, Sohn des himmlischen Vaters, öffnet sich wieder der Himmel, wenn der Mensch umkehrt, seine Sünde bekennt und  bereut wie der mitgekreuzigte Schächer am Kreuz; ihm verheißt Jesus: „Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein“ (Lk 23,43).

 


Warum suchen die Sterndeuter nach dem König der Juden?

Bild: Die verheißene Wallfahrt der Völker nach Jerusalem als ‚Nabel der Welt’ beginnt schon mit dem Zug der Weisen aus dem Morgenland, die auch für die drei (damals bekannten) Kontinente stehen: Europa, Asien und Afrika. „Zahllose Kamele bedecken dein Land… Alle kommen von Saba, bringen Weihrauch und Gold, und verkünden die ruhmreichen Taten des Herrn“ (Jes 60,6). Jeru-salem heißt. Schau des Friedens (schalom), der Vollkommenheit. Vollkommen ist etwas dann, wenn Innen und Außen, Wesen und Erscheinung übereinstimmen: Im fleischgewordenen Gottessohn, der keinen irdischen Königspalast braucht wie König Herodes, entdecken die heidnischen Weisen (Priester und Astronomen/ Astrologen) die ewige, wahrhaft königliche Weisheit Gottes; sie ist das „Bild seiner (Gottes) Vollkommenheit“ (Weish 7,26). Krippendarstellung in der Wallfahrtskirche Weggental in Rottenburg a. N.

 


Während Israel die Bibel als Buch hat, haben die (Heiden-)Völker die Schöpfung als Buch, das heißt vor allem die Sterne (Engel) als Buchstaben zum Lesen der Himmelsbotschaften. Nach dem heiligen Bonaventura (ca. 1217–1274) „gibt es ein zweifaches Buch, das ‚innen geschriebene’, nämlich die ewige Weisheit oder den Plan Gottes selbst, und ein ‚außen geschriebenes’, nämlich die sichtbare Welt. Da es nun schon ein Geschöpf gab, welches ein inneres Wahrnehmungsvermögen besaß, und damit das innere Buch lesen konnte, nämlich den Engel, und ein Geschöpf, das nur ein äußeres Wahrnehmungsvermögen hatte, nämlich das Tier, so bedurfte es zur Vollendung des Kosmos eines Geschöpfes, das mit einem doppelten Wahrnehmungsvermögen ausgestattet war, zur Erkenntnis des innen wie außen geschriebenen Buches – das heißt der göttlichen Weisheit und ihrer Werke. Weil in Christus die ewige Weisheit und ihr Werk in einer Person geeint sind, darum heißt er ‚das innen und außen beschriebene Buch’ (Offb 5,1; vgl. Ez 2,9) zur Wiederherstellung der Welt“ (Breviloquium, II, 11). Für Juden sind Heiden vor allem ‚Sternendiener’. Der im Heidentum weit verbreitete Glaube an die Schicksalsmacht der Sterne erscheint als Götzendienst, abgekürzt als akum (für awodath kochabim umasaloth: Dienst an den Sternen und Tierkreiszeichen). Der Mensch glaubt sich dann unabänderlich der Macht der Zeit unterworfen. Die Sterndeuter aus dem Osten glauben dagegen an den Einbruch der Ewigkeit in die Zeit; deshalb suchen sie den neugeborenen „König der Juden“ (Mt 2,2), denn Hebräer (iwri) kommen aus einer anderen Welt. Ihre Suche führt sie zuerst nach Jerusalem zu Herodes, dem irdischen ‚König der Juden’, der die Schriftgelehrten befragt, wo der Geburtsort des Messias (neuer David) sei. Erst die Verbindung vom äußeren Lesen in der Sternenschrift und vom inneren Lesen in der Offenbarung führt zu der ewigen Weisheit, die im Krippenkind inkarniert ist. Ihre kostbaren Gaben verweisen auf das Königtum (Gold), Priestertum (Weihrauch) und Prophetentum (Myrrhe zur Heilung), das den Menschen ursprünglich ausmacht und das ihm in der Taufe wieder geschenkt wird.

Warum gibt die Gottesmutter Maria Jesus einen Apfel?

Bild: Darstellungen von Jesus und Maria sind oft voller Anspielungen auf Paradies und Sündenfall: Jesus mit dem Apfel ist der neuen Adam, Maria die neue Eva; von ihr sagt das Konzil: „Im Glauben und Gehorsam gebar sie den Sohn des Vaters auf Erden, und zwar ohne einen Mann zu erkennen, vom Heiligen Geist überschattet, als neue Eva, die nicht der alten Schlange, sondern dem Boten Gottes einen vom keinem Zweifel verfälschte Glauben schenkte“ (Lumen gentium 63). So kehrt der Glaube Ave Marias um, was Eva verkehrt hat, indem sie dem Lügenwort des gefallenen Engels (Schlange, Teufel) glaubte (Gen 3,4-7). Die Jungfrauengeburt ist Urbild der Taufgeburt jedes Gläubigen, was die ‚Erbsünde’ tilgt und das geistliche Paradies neu erschließt. Schöne Madonna, Eingangsportal der Kirche in der Benediktinerabtei Marienberg im Vinschgau bei Burgeis (Südtirol).


Der Apfel kommt in die Paradiesgeschichte wie Ochs und Esel zur Krippe (Jes 1,3), nämlich zufällig, aber mit tieferem Sinn. ‚Apfel’ und ‚Böses’ sind im Lateinischen dasselbe: malum (Böse mit langem a). Der Apfel spielt auf den ‚Apfelbaum’ im Paradies an, der wegen der „Feigenblätter“ (Gen 3,7) aber ein Feigenbaum ist. „Dass die Feige dieses Prinzip des Baumes der Erkenntnis verkörpert, kommt wahrscheinlich auch in den vielen kleinen ‚Kernen’ in der Erscheinungsform dieser Frucht zum Ausdruck, die den Drang zur Vielheit, zur großen [irdischen] Fruchtbarkeit darstellen. Man sieht darum in der Tat des Menschen, vom Baum der Erkenntnis zu essen, auch die Tat des Geschlechtsaktes“ (F. Weinreb, Schöpfung im Wort, 895). Als neuntes Schöpferwort hört der männlich-weibliche Mensch: „Seid fruchtbar und mehret euch“ (Gen 1,28). gleichzeitig erhält Adam das erste Gebot, nicht vom Fruchtbaum der Erkenntnis des Guten und Bösen zu essen, um nicht zu sterben (Gen 2,16). Der erste Auftrag meint die Fruchtbarkeit in einem himmlischen, geistlichen, bleibenden Sinn, das erste Verbot bezieht sich auf die Fruchtbarkeit in einem irdischen, sexuellen, sterblichen Sinn wie bei den ebenfall am sechsten Tag erschaffenen Land-Tieren. In gewisser Weise muss der Mensch aber doch vom Erkenntnisbaum essen, denn „dadurch entsteht die Menschheit. Der Mensch erzeugt die folgende Generation und nimmt den Tod auf sich. Das drückt sich überall aus, wo von ‚erschaffen’ die Rede ist. Aber so kann der Mensch angesichts des Todes als Folge des ‚seid fruchtbar und mehret euch’ Gott ‚umsonst’ dienen. Der Begriff ‚erschaffen’ [hebr. bara, 2-200-1] geht, wie es das Wort auch ausdrückt, über die ‚Zwei’, also auch über das Passieren der Schwelle des Todes, um nach der 490 [7 x 70] dieser Welt in die 500 der kommenden zu gelangen“ (896). Die 500 jenseits der 400 (= ursprünglich kreuzförmiges Taw als letzter hebräischer Buchstabe) ist unsichtbar, himmlisch und wieder wie die Eins = Aleph. Der Auferstandene erscheint „500 Brüdern“ zugleich (1 Kor 15,6). „Seid fruchtbar und mehret euch“, pru urebu, 80-20-6 6-200-2-6 = 500: Ziel ist die geistliche Fruchtbarkeit.

Warum ist Jesus der Erstgeborene der Schöpfung?

Bild: Bei der Herausführung Israels aus der ‚Knechtschaft’ in ‚Ägypten’, begleitet durch Wunder und „Plagen“ (Geburtswehen), soll Moses im Namen Gottes zum Pharao sagen: „Israel ist mein erstgeborener Sohn. Lass meinen Sohn ziehen, damit sie mich verehren können“ (Ex 4,22f). Der Pharao hat zuvor alle neugeborenen Knaben töten lassen, nicht die Mädchen (Ex 1,22); dasselbe macht Herodes bei der Geburt Jesu (Mt 2,16). Der ‚männliche Erstgeborene’ vermittelt zwischen Gott als Ursprung und dem Menschen auf Erden; es zu töten heißt, die (männliche = vertikale) „Er-innerung“ des Geistes (Joh 14,26) oder das „lebendige Gedächtnis der Kirche“ (KKK 1099f) zum Verschwinden zu bringen. Aber gerade dadurch geschieht die Befreiung aus der Zeit. Am 28. Dezember feiert die Kirche das „Fest der Unschuldigen Kinder“ (richtig wäre: Knaben). Kindermord von Bethlehem (Ausschnitt), Vatikan.


Im Hymnus des Kolosserbriefes (1,15-20), der Jesus als den Mittler der Schöpfung und der Erlösung preist, ist Jesus „der Erstgeborene der ganzen Schöpfung“ (V.15) und „der Erstgeborene der Toten“ (V.18). Im Weihnachtsevangelium nach Lukas heißt es, Maria „gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen“ (2,7). Das bedeutet nicht, dass Maria auch noch Zweit- oder Drittgeborene hätte. Vielmehr hat im Hebräischen der „Erstgeborene“, bechor, 2-20-200, die Struktur 222, ebenso berech, 2-200-20, für ‚Segen’ und Cherub, 20-200-2, die Kerubim als „Gesicht des Menschen“. Diese Struktur 222 bedeutet, dass sich der Segen „auf beide Welten, Himmel und Erde, und nicht ausschließlich auf den Himmel oder ausschließlich auf die Erde“ bezieht (F. Weinreb, Leben in Freiheit, 112; Der Weg durch den Tempel, 435). In Jesus als Sohn des Himmels oder „Sohn des Höchsten“ (Lk 1,32) ist der Bund als Verbindung von Erde und Himmel, des „Sichtbaren und des Unsichtbaren“, wiederhergestellt; denn durch ihn wollte Gott alles versöhnen: „Alles im Himmel und auf Erde wollte er zu Christus führen, der Friede gestiftet hat am Kreuz durch sein Blut“ des Bundes (Kol 1,16.20). Auch an Weihnachten, dem „Hochfest der Geburt des Herrn, wird sein Tod und seine Auferstehung von den Toten verkündet wie in jeder Messfeier. Umgekehrt ist die jungfräuliche Geburt des Erstgeborenen auch schon österliches Zeichen. Denn durch die Überwindung des Todes ist die Zeit in Bibel und Liturgie ‚aufgehoben’. Deshalb können die Engel schon an Weihnachten den „Frieden“ (hebr. schalom) Gottes auf Erden verkünden, den Jesus erst als der Auferstandene bringt (Joh 14,27; 20,19.21). Im Judentum vermittelt der Priestersegen „die Ausgewogenheit zwischen Liebe und Grenze sowie zwischen Innerlichkeit und Äußerlichkeit“, das heißt zwischen Oben und Unten, Himmel und Erde; das Resultat „ist Frieden – ein Wort, das im Judentum ebenfalls als Gottesname gilt“(G. Strenger,Die Kunst des Betens. Spiritueller Leitfaden zum jüdischen Gebetbuch, 61). Den Namen ihres Erstgeborenen erfahren Maria und Josef vom Engel: Jesus = „JHWH rettet“ (Lk 1,31; 2,11; Mt 1,21).